Iran – update: Geschäftsmöglichkeiten unter US-Sanktionen

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Klaus Huber bei Fortbildung „Iran – update: Geschäftsmöglichkeiten unter US-Sanktionen“

Nach Aufhebung der Iran-Sanktionen im Januar 2016 herrschte weltweit Euphorie über die mit der Öffnung des iranischen Marktes entstehenden neuen Geschäftsmöglichkeiten. Viele bayerische Firmen knüpften optimistisch an alte Kontakte an oder wagten den Markteintritt. Nun zeigt sich: Die Geschäfte entwickeln sich deutlich langsamer als erwartet, da die Unternehmen nach wie vor mit deutlichen Hürden konfrontiert sind. Dazu gehören Rechtsunsicherheit und hoher Prüfaufwand wegen der Fortgeltung einiger US-Sanktionen ebenso wie der Rückzug deutscher Geschäftsbanken bei der Abwicklung von Zahlungsverkehr und Außenhandelsfinanzierung. Dennoch ist die Nachfrage aus dem Iran weiterhin hoch und auch das Interesse iranischer Absolventen und Berufstätiger an einer Beschäftigung in Deutschland deutlich gestiegen.

Hier setzte die Veranstaltung „Iran – update: Geschäftsmöglichkeiten unter US-Sanktionen“ an: es wurde über die aktuelle Rechtslage und die Möglichkeiten, wie ein Iran-Engagement unter den aktuellen US-Sanktionen umgesetzt werden kann informiert. Des weiteren wurde aufgezeigt, wie Fachkräfte aus dem Iran effektiv eingesetzt werden können und welche Chancen das Projekt „Iran-Horizinte“ im Kontext der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen bietet.